19. November 2019

  • November 2019

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    Petition für würdigen, selbstbestimmten Tod

    Welser Autor und Jurist führt eine Sterbehilfe-Initiative an

    Allerheiligen steht vor der Tür, doch: „Niemand will sich mit dem Tod beschäftigen, dabei ist er unausweichlich das letzte Kapitel in unserem Leben,“ sagt Dr. Peter Frömmel aus Wels (Bild). Der 63-jährige Jurist und Autor des Buches „Leben. Nach dem Tod“ hat die Todesfrage zu seiner Lebensaufgabe gemacht. Er will eine bundesweite Initiative für Sterbehilfe starten. In seinem persönlichen Umfeld haben bereits mehr als 1.800 Menschen Frömmels Petition für ein selbstbestimmtes „Sterben in Würde“ unterschrieben. „Ich bin überzeugt, dass es für dieses Thema eine Mehrheit in der Bevölkerung gibt,“ so Frömmel: „Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, eine klare Willenserklärung abzugeben, unter welchen Umständen er, assistiert von einem Arzt, aus dem Leben gehen möchte“. Sobald eine neue Regierung steht, startet Peter Frömmel seine Initiative.

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    Deponie-Pläne in Naturparadies

    In St. Florian bei Linz gab es Pläne einer Baufirma, in einem Naturparadies in der Ortschaft Oberfraunleiten eine riesige Deponie für Erdaushub zu errichten. Weil Anrainer strikt gegen dieses Vorhaben sind, liegt das Projekt auf Eis. Ob es in einer abgespeckten Form doch noch kommt, ist unklar.

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    Über 40 Jahre als Lebensretter im Einsatz

    Notfallsanitäter ist kein Beruf für schwache Nerven. Man erlebt als Lebensretter glückliche Momente, sieht aber auch viel Leid und Trauer. Leo Hartl (62) vom Roten Kreuz und Peter Feichtner (61) vom Samariterbund sind seit mehr als 40 Jahren als Notfallsanitäter im Einsatz. Sie gehören zu den längstdienenden Notarzthelfern in Oberösterreich. Zwei hochqualifizierte Profis, die im Laufe der Jahrzehnte eine enorme Entwicklung bei der technischen Ausrüstung, in der Ausbildung und im medizinischem Wissen mitgemacht haben.

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    Filmpremiere: „Rocky Rollstuhl - Sie geben alles, nur nicht auf“

    Es ist eines der interessantesten Filmprojekte, das in den letzten Jahren in Oberösterreich verwirklicht wurde: „Rocky Rollstuhl – Sie geben alles, nur nicht auf“. Der Streifen zeigt, wie nach einem Schicksalsschlag beeinträchtigte Menschen wieder zu Siegern werden können. Die Premierenvorführung findet am 15. November bei freiem Eintritt in Gallspach statt.

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    Ewiger Junggeselle: Anton Bruckner war ständig auf Freiersfüßen!

    St. Florians Stiftsbibliothekar schrieb Buch über das Privatleben des großen Musikers

    Er war als Komponist und Organist ein Gigant. Doch als Privatmann wird Anton Bruckner (1824-1896) gerne als Tollpatsch beschrieben. Vor allem bei den Frauen hatte der Musikant Gottes zeitlebens kein Glück. Ständig auf Freiersfüßen, blieb er ewiger Junggeselle. Ein tolles Buch (Bild) wirft nun Licht auf diese „Schattenseite“ Bruckners.